Bergbau - Stollenbegehung

Der Hohe Peißenberg ist nicht nur ein sehr beliebtes Ausflugsziel vieler Gäste, sondern auch ein sehr geschichtsträchtiger Berg. Er ist Heimat für z.B. der 500-jährigen Wallfahrt auf dem Berg, dem ehemaligen Kurbad Sulz, der ältesten Bergwetterobservatorium der Welt - und eben auch dem Bergbau, ein sehr gefragter Arbeitgeber der Region.

Bei der Führung erfahren Sie, wie die Pechglanzkohle in den Berg kam und weshalb in einem Winkel von 55°. Sie erfahren über die allererste Kohleförderung Ende des 17. Jahrhunderts nd warum dieser nur von kurzer Dauer war.

In der Zeit 1837 bis 1971 wurden aus dem Berg 32 Mio Tonnen gefördert. Die Fördermethoden veränderten sich über die Jahre, wie auch die Technologien. Zu Beginn wurde händisch, zum Ende maschinell gefördert. Die Arbeitsbedingungen in 1200m Tiefe allerdings blieben weitestgehend extrem. Sie können sich vorstellen, dass es aus dieser Zeit sehr viel Interessantes aus dem Leben der Bergmänner und ihren Familien zu erfahren gibt. 

Um eine kleine Vorstellung für die Arbeit im Stollen zu erhalten, gehen wir gemeinsam in den 120m tiefen Stollen. Dort herrschen 8°C, die Stollenwände sind feucht, der Platz knapp und die Luft riecht nach dem Berg.

Im Anschluss lassen wir gerne die Barbaraglocke erklingen und stoßen mit einem "Glückauf"mit einem Stamperl an.

Dauer: 30 Minuten
Kosten: 35 EUR + sehr gerne eine kleine Spende für den Knappenverein, der den Stollen in Schuss hält, wie z.B. dafür sorgt, dass der Boden nicht "überflutet" ist und die aufgrund der Feuchtigkeit defekten Glühbirnen auswechselt.
Führer: Elisabeth Welz
Sprachen: D/G
Hinweis für alle Gäste mit Platzangst: Versuchen Sie es einfach mit hinein zu gehen. Reihen Sie sich einfach ans Ende der Gruppe, so können Sie jederzeit umkehren und wieder heraus gehen.
Erlebnis-Tipp: Gerne können wir im Anschluss an die Führung gemeinsam auf den Berg hochwandern, oder auch via Pferdekutsche ganz zünftig mit einem Zihaklspieler

 

 

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